Veröffentlicht in Allgemein

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Onkel Bo im Kibbuz.

Viel ist nicht mehr geblieben vom Traum gemeinschaftlichen Lebens. Vom Traum der Gleichheit. Vom Traum einer alternativen Lebensweise. In den 90er Jahren mussten sich die Kibbuze von einer eher sozialistischen Wirtschaftsform auf eine

IMG_0816
„Der wandernde Jude“

marktwirtschaftliche umstellen. Sie waren nicht mehr konkurrenzfähig und dementsprechend überschuldet. Der Kibbuz Nof Ginosar suchte und fand eine Einkommensquelle im Tourismus. Die nach wie vor bestehende Landwirtschaft wird durch einen Hotelbetrieb subventioniert. Im Stile eines Country-Clubs liegen die mit höchstens 3 Stockwerken eher flachen Gebäude dicht am See Genezareth. Scharenweise kommen die Touristen hierher, der See ist ein beliebtes Reiseziel.
Adva Boyland, die Leiterin des Kibbuz’, hält an der Grundidee des gemeinschaftlichen Lebens (Kibbuz heißt auf hebräisch Gruppe) auch als Alternative zur (bürgerlichen) Familie fest. Sie muss aber eingestehen, dass mit der Privatisierung der ökonomische Grundgedanke verloren gegangen ist. Offensichtlich fehlt einer sozialistischen Produktionsweise die Konkurrenzfähigkeit. Eine Erfahrung, die die sozialistische Welt auch andernorts machen musste.IMG_0734
Übrigens gibt es in Israel Magnum Pistazie!

Advertisements

Ein Kommentar zu „Mittwoch, 11. Oktober 2017

  1. Während das Magnum Pistazie nicht unbedingt hält, was es verspricht, schmeckt der Granatapfelsaft, den es an jeder Ecke gibt, vorzüglich. 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s